Amchi* Dorjee Tseten Bhutia *Amchi = tibetischer naturheilkundlicher Arzt

Tibetischer Amchi* und Leitender Tibetischer Arzt. Beratungen, Kurse and Vorträge

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(Tibetische Medizin)

(Informationen nur für den persönlichen Gebrauch)
Urinbeobachtung:
Der Arzt weist den Patienten an, wie und wann die Urinprobe zu nehmen ist. Es ist wichtig, dass der Patient keinen Kaffee trinkt, keinen Schwarzen Tee, keine Buttermilch, Wein, Fruchtsäfte und alle Arten von Vitaminpräparaten, die sonst die Urinprobe falsch einfärben könnten. Die Patienten werden außerdem angewiesen, ausreichend und tief zu schlafen, emotionalem und geistigem Stress auszuweichen und keine außergewöhnlichen Aktivitäten zu betreiben. Am besten beachtet man diese Vorgaben eine Nacht vor der Untersuchung.
Bei Störungen der Windenergie sieht der Urin wie Wasser aus und wirft große Blasen, wenn man ihn schüttelt. Bei Störungen der Gallenenergie ist der Urin rötlich-gelb und übelriechend mit viel Geruchsentwicklung. Bei Störungen der Phlegma-energie ist der Urin weißlich mit wenig Geruchsentwicklung.
Der erste Morgenurin ist am besten für die Untersuchung, weil seine Farbe noch nicht von der Verdauung beeinträchtigt ist, und weil der Arzt anhand der Farbe Krankheiten feststellen kann. Farbe, Geruch und Schwebstoffe sollten geprüft werden. Der Urin sollte in einem einfachen Behälter bewahrt werden, so dass die Farbe nicht beeinträchtigt wird, und er sollte mit einem weißen Stöckchen oder Halm während der Untersuchung umgerührt werden.
III. Berührung:
Das umfasst die Pulsdiagnose, Anfassen von Haut, Muskeln, Knochen und bei bestimmten Krankheiten Punkte der drei Energien.
Dei Pulsdiagnose ist die wichtigste Methode, die in der Tibetischen Medizin eingesetzt wird. Nachdem sich der Arzt der richtigen Vorbedingungen vergewissert hat, setzt er die Pulsdiagnose ein.
Dabei setzt der Arzt Zeigefinger, Mittelfinger und Ringfinger auf die Hauptschlagadern des Patienten. Die Finger müssen dicht nebeneinander auf einer Linie sitzen, ohne sich zu berühren. Der Zeigefinger darf nicht zuviel Druck auf die Haut ausüben; der Mittelfinger und Ringfinger sollten den Druck stärker betonen.
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Amchi D.T. Bhutia
Yuthok, Begründer
der Tibetischen Medizin